Wir trauern um Hartwig Gauder

  • Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 29. April 2020 11:40

Mit großer Betroffenheit haben wir erfahren, dass der Thüringer Geher-Olympiasieger Hartwig Gauder in Erfurt verstorben ist! Der Goldmedaillengewinner der Sommerspiele 1980 in Moskau verstarb vergangene Woche im Alter von 65 Jahren. Unsere Wertschätzung seiner Person liegt nicht nur in seinen herausragenden sportlichen Erfolgen, sondern auch in seinem Einsatz für die Organspende und vielen sportlichen und gesellschafltichen Fragen. Unser herzliches Beileid gilt den Angehörigen.

LSB Thüringen setzt sich für schrittweise Öffnung des Sportbetriebs ein

  • Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 28. April 2020 14:06

Pressemitteilung des LSB vom 21.04.2020

Der Landessportbund Thüringen (LSB) setzt sich für eine schrittweise Öffnung des Sportbetriebs unter entsprechenden Auflagen ein. Voraussetzung dafür ist die Lockerung des Kontaktverbotes nach dem 3. Mai.

„Wir fordern die Politik auf, sich für einen schrittweisen Wiedereinstieg für den organisierten Sportbetrieb in Thüringen und den damit verbundenen Öffnungen der Sportstätten einzusetzen. Angesichts der zahlreichen positiven physischen und psychischen Aspekte, die das gemeinsame Sporttreiben mit sich bringt, sind nach unserer Einschätzungen an vielen Stellen Lockerungen förderlich – ohne das Risiko für Neuinfektionen zu vergrößern“, erklärt Hauptgeschäftsführer Thomas Zirkel. Nach Meinung des LSB sind Sportarten an der frischen Luft wie Kanu, Leichtathletik, Radfahren, Reiten, Segeln, Golf und Tennis gut für den Einstieg geeignet. Auch einzelne Aktivitäten in überdachten Sportstätten wie Kegeln oder Tischtennis sind unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln in näherer Zukunft denkbar. Das Gros der LSB-Ansichten deckt sich mit den Ergebnissen der Telefonkonferenz der Sportminister aller Bundesländer, die am 20. April stattgefunden hat.

Nicht geeignet sind vorerst Kampf- und Spielsportarten sowie Sportarten, bei denen ein enger Kontakt besteht wie beim Rudern oder Doppel im Tennis. „Wir denken aber, dass auch im Bereich der Kampf- und Mannschaftssportarten Technik-, Kraft, Konditions- und Athletiktraining unter Einhaltung der Abstandsregeln umsetzbar ist“, so Zirkel. Für Risikogruppen ist der Einstieg in den organisierten Sportbetrieb nach LSB-Meinung noch nicht geeignet. Auch im Kinder- und Jugendsport ergibt eine Öffnung des Sportbetriebs wohl nur Sinn, wenn Schulen und Kindergärten wieder geöffnet werden. „Eine schrittweise Rückkehr in den organisierten Sport bei Erwachsenen sehen wir als gut umsetzbar und sogar empfehlenswert an.“ Für weitere Schritte braucht es Regularien, deren Umsetzung einen Spielraum für die Berücksichtigung sportartspezifischer, baulicher und organisatorischer Besonderheiten lassen. Der LSB setzt dabei auf das weiterhin verantwortungsbewusste Agieren der Sportfachverbände und Sportvereine, die die bisherigen Maßnahmen zu 100 Prozent mitgetragen haben.

Das Positionspapier, das der LSB dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport in Vorbereitung auf die Sportministerkonferenz am 20. April zur Verfügung gestellt hat, beinhaltet auch Handlungsempfehlungen zur Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wie das Bilden von festen Trainingspartnern oder Kleingruppen, das Desinfizieren der Sportgeräte nach jeder Einheit sowie koordinierte Trainingszeiten, um Ansammlungen von Menschengruppen an den Ein- und Ausgängen der Sportstätten zu verhindern. Das Umziehen und Duschen sollen Vereinsmitglieder am eigenen Wohnort vornehmen. Die Umsetzung der Regeln und die Kommunikation an die Mitglieder sollen durch die Vereinsvorstände und Träger der jeweiligen Sportstätten erfolgen.

Darüber hinaus setzt sich der LSB dafür ein, dass bisher weitgehend verbotene Reparatur- und Instandsetzungsmaßnahmen von Sportstätten und -anlagen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wieder zu gestatten sind. Auch die Wiederaufnahme von Qualifizierungs-angeboten in Kleingruppen von bis zu zehn Personen sieht der LSB als sinnvolle Möglichkeit die wettkampffreie Zeit im Sport sinnvoll für Aus- und Fortbildungen zu nutzen.

Zum Positionspapier gelangt ihr hier

 

DSV bittet um Mithilfe - bei der Prävention sexualisierter Gewalt

  • Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 21. April 2020 14:26

Die in den letzten Jahren an die Öffentlichkeit gekommenen Fälle von sexualisierter Gewalt im Sport stellen den organisierten Sport vor die Herausforderung, Maßnahmen zur Prävention zu entwickeln. Gleichzeitig sind Trainer*innen zunehmend verunsichert, da Fragen aufkommen, wie viel Nähe und Distanz zwi- schen Trainer*innen und Athlet*innen angemessen ist, wie ein vertrauensvolles und sicheres Umfeld für junge Athlet*innen geschaffen werden kann und wie sich Trainer*innen gleichzeitig selbst vor falschen Verdachtsäußerungen schützen können.

Die Stärkung der Handlungssicherheit von Trainer*innen zur Prävention von se- xualisierter Gewalt und die Vermittlung von Handlungsstrategien zum angemes- senen Umgang mit Nähe und Distanz sind die Ziele des Projektes „Trainer*innen als zentrale Akteur*innen in der Prävention sexualisierter Gewalt: Umgang mit Nähe und Distanz im Verbundsystem Nachwuchsleistungssport“ (TraiNah), das von der Deutschen Sporthochschule Köln in Kooperation mit dem Uniklinikum Ulm durchgeführt wird. Das Projekt wird vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft für die Dauer von zwei Jahren gefördert.

Um diese Ziele zu erreichen und die Perspektive der Trainer*innen und Ath- let*innen im Nachwuchsleistungssport einzubeziehen, wurden zunächst quali- tative Interviews (Befragungen) durchgeführt. Im zweiten Schritt wird nun eine Online-Befragung gestartet. Diese richtet sich an Trainer*innen ab 18 Jahren sowie an Athlet*innen ab 16 Jahren.

Verfügbar sind die Online-Befragungen

>>> für Trainerinnen und Trainer hier

>>> für Athletinnen und Athleten hier

Die Ergebnisse der Online-Befragungen werden als wichtige Grundlage für die Konzeption von Schulungen für Trainer*innen im Umgang mit Nähe und Distanz im Nachwuchsleistungssport verwendet. Zudem geben sie Hinweise auf die Ge- staltung von Nähe und Distanz im organisierten Sport in Deutschland. Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) ist als einer von vier Spitzenverbänden Kooperationspartner und empfiehlt seinen Mitgliedern die Teilnahme.

EXPERTEN GEBEN IM DSV-YOUTUBE-KANAL TIPPS FÜR ERNÄHRUNG, PSYCHOLOGIE UND GESUNDHEIT

  • Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 22. April 2020 15:39

In Zeiten der Coronavirus-Krise baut der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) seine digitalen Angebote weiter aus. Neben den modernen Informationsangeboten in der DSV-App und auf Instagram gibt es nun auch einen DSV-Kanal auf YouTube. In Kurzfilmen geben die Experten des Verbandes den Mitgliedern dort hilfreiche Tipps für Sport und Alltag.

So beantwortet Mannschaftsarzt Prof. Dr. Alexander Beck auf die Videoplattform nahezu alle Fragen zum Umgang mit dem Coronavirus für Leistungs- und Freizeitsportler aus medizinischer Sicht. Die Sportpsychologin Franka Weber zeigt den Mitgliedern vielfältige Möglichkeiten auf, wie man diesen schwierigen Zeiten und auch den kommenden Wettkämpfen trotz allen Widrigkeiten positiv für sich begegnen kann. Und nun konnte auch Ernährungsberaterin Kirsten Brüning für mehrere Erklärvideos gewonnen werden.

Diplom-Oecotrophologin Brüning arbeitet unter anderem für den Olympiastützpunkt Rhein-Neckar und erklärt in den Kurzfilmen auf dem DSV-Kanal, mit welcher Ernährung man während der aktuellen Coronavirus-Beschränkungen seine Muskeln am besten erhält. Oder auch, wie man den Muskelaufbau in Zeiten verstärkten Athletiktrainings aufgrund der Schwimmhallen-Schließungen am besten unterstützen kann. Natürlich spielt auch die Stärkung des Immunsystems in ihrer Serie eine Rolle – Brüning nennt zum Beispiel fünf Gewürze, die dabei am besten helfen können.

Zum DSV Kanal auf youtube kommt ihr hier:

https://youtu.be/T4erWi0JZO4

Soforthilfeprogramm für Sportvereine: Antragstellung ab sofort möglich!

  • Zuletzt aktualisiert: Montag, 20. April 2020 07:46

Die aktuelle Krisensituation aufgrund der Corona-Pandemie schränkt den organisierten Thüringer Sport weiterhin massiv ein. Die Thüringer Sportvereine setzen bisher verantwortungsvoll alle vorgegeben Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie um. Dafür ein herzliches Danke!


Soforthilfeprogramm für gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen geöffnet


Einige Vereine sehen sich bereits jetzt mit einer finanziellen Notlage konfrontiert – gemeinsam wollen der LSB Thüringen und der Freistaat an dieser Stelle unterstützend wirken. Abhilfe soll die am 15. April in Kraft getretene Soforthilfe des Landes für den gemeinnützigen Bereich schaffen, für den auch Sportvereine antragsberechtigt sind. Die Antragstellung hierfür ist ab sofort möglich.

Der LSB Thüringen befindet sich aktuell noch in der Abstimmung, um wichtige Fragen zu klären. Deshalb empfehlen wir, mit der Beantragung noch bis zur kommenden Woche zu warten, um letzte Details klären und die betroffenen Sportvereine rechtssicher beraten zu können. Die Antragstellung ist bis 31. Mai 2020 möglich.

Das Corona-„Soforthilfeprogramm gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen" soll auch dem organisierten Sport helfen, finanzielle Notlagen auf Grund der Corona-Pandemie zu bewältigen oder zu mindern. Antragsberechtigt sind grundsätzlich auch gemeinnützige Thüringer Sportvereine. Vereine, die einen Antrag stellen möchten, müssen neben weiteren Fördervoraussetzungen wirtschaftlich tätig sein und wegen der Corona-Pandemie eine existenzgefährdende Wirtschaftslage zu überwinden haben.

Zur wirtschaftlichen Tätigkeit steht in offiziellen Hinweisen zur Antragstellung: "Diese Einrichtungen und Organisationen (Anm.: Vereine) wollen regelmäßig Einnahmen erzielen und haben deshalb dauerhaft Ausgaben."

Eine existenzgefährdende Wirtschaftslage wird angenommen, wenn die fortlaufenden (wegen der Corona-Pandemie geminderten) Einnahmen nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten zu zahlen (Punkt 4 der Richtlinie).

Die Fördersummen belaufen sich - je nach Beschäftigtenzahl - auf bis 30.000 Euro. Bei der Berechnung der Beschäftigten werden auch Minijobber und Auszubildende mit einbezogen.

Weitere Infos

Zum Antrag


Bitte informieren Sie sich auch weiterhin auf der Homepage des LSB Thüringen. Dort werden fortlaufend neue Informationen eingestellt und ergänzt.


Vereinsförderung und Mitgliedsbeitrag des LSB Thüringen im Jahr 2020

Der LSB Thüringen wird ebenfalls aktiv seine Mitgliedsorganisationen in den schwierigen Zeiten unterstützen. Daher haben das Präsidium und der Vorstand beschlossen, den Zeitplan hinsichtlich der Auszahlung der Vereinsförderung und des Einzugs der LSB-Mitgliedsbeiträge in diesem Jahr zu verändern. Unser Ziel ist es, die Thüringer Sportvereine mit Liquidität zu versorgen und ihre akuten Existenzsorgen etwas abzufangen.

Mit dem neuen Programm „unser-sportverein.net“ zur Mitgliedermeldung erfolgte erstmals auch gleichzeitig die Antragstellung auf Vereinsförderung. Durch das verkürzte Verwaltungsverfahren können wir die Vereinsförderung, welche sich auf insgesamt rund zwei Millionen Euro beläuft, bereits zu einem früheren Zeitpunkt bereitstellen.

Dafür müssen unter anderem folgende Fördervoraussetzungen bereits erfüllt sein: 

  • Verwendungsnachweis 2019
  • Antrag 2020
  • aktueller Freistellungsbescheid
  • keine offenen Forderungen.

Ab Mitte Mai werden die entsprechenden Vereine ihr Bewilligungsschreiben erhalten und gleichzeitig erfolgt die Auszahlung der Förderung.

Die Mitgliedsbeitragsrechnung für alle Thüringer Sportvereine erfolgt in diesem Jahr erst zum
30. Juni in einer Rate. Die erste Rate bzw. 50 Prozent der Beiträge wären normalerweise bereits fällig gewesen. Bei Bedarf besteht im Einzelfall auf Antrag die Option auf eine weitere Rate zu einem späteren Zeitpunkt. Somit erfolgt die Auszahlung der Vereinsförderung erstmalig vor der Mitgliedsbeitragsrechnung. Wir gehen davon aus, dass dies ebenfalls zur finanziellen Entlastung der Vereine beiträgt. Die LSB-Mitarbeiter im Bereich Sportförderung stehen jederzeit für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.

Wir sind optimistisch, dass wir gemeinsam diese schwierige Zeit meistern!

Pressemitteilung des LSB vom 16.04.2020


Förder und Partner

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Telefon: 0361/3460533

Fax: 0361/3732502

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