Corona-Auflagen bei Sportveranstaltungen - LSB für praktikable Umsetzung

  • Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 06. August 2020 08:18

lsb thueringen

Pressemitteilung des LSB vom 29.07.2020

Mit der seit 16. Juli 2020 aktualisierten Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus und der Anpassung für den Sportbetrieb durch das Thüringer Sportministerium (TMBJS) dürfen in Thüringen Sportveranstaltungen im Freien für 200 Zuschauer geöffnet werden. Doch die zuständigen regionalen Gesundheitsämter regeln die Umsetzung sehr verschieden und mit teils hohen finanziellen und bürokratischen Belastungen bzw. Auflagen für die Sportvereine. Der LSB Thüringen kritisiert die enge Auslegung und setzt sich für eine einheitliche und praktikable Umlegung in der Praxis ein.

„Wir sind froh, dass überhaupt die Möglichkeit für Sportveranstaltungen mit Zuschauern besteht, da es für die Freiluftsportarten eine Perspektive und auch Planungssicherheit für den Wiedereinstieg in den Wettkampf- und Punktspielbetrieb bedeutet“, zeigt sich LSB-Hauptgeschäftsführer Thomas Zirkel zunächst positiv. „Doch die Anforderungen müssen auch umsetzbar und ehrenamtsfreundlich sein. Dies betrifft zum einen die einmalige Vorlage eines allgemeinen Hygienekonzepts durch den Ausrichter, das auch für jede weitere Veranstaltung des Vereins gültig ist – soweit Profil und Ort gleich bleiben. Zum anderen müssen die Gebühren für die Prüfung und Genehmigung in einem angemessenen Rahmen liegen. „Der Infektionsschutz hat Priorität, doch wirkt dieser eben auch für weitere Veranstaltungen eines Ausrichters in einem gewissen Zeitraum bei unveränderten Rahmenbedingungen einer Sportanlage“, setzt sich Zirkel für eine einmalige Genehmigung ein. Auch um „Vereine in ihrem Engagement nicht zu bremsen“.

Zuletzt gab es vermehrt Informationen von Fußballvereinen unterschiedlicher Landkreise, dass für jedes einzelne Fußballspiel auf einer Sportstätte und identische Rahmenbedingungen, ein gesonderter Antrag durch die Gesundheitsämter gefordert wurde. „Das führt zu einer klaren Überforderung der Ehrenamtlichen im Sport, zu einer Vervielfachung von Anträgen und auch zu großen finanziellen Belastungen, da teilweise 40 bis 90 Euro Gebühren pro Genehmigung aufgerufen werden – ohne besseren Infektionsschutz.“, setzt Zirkel auf die praxistaugliche und zugleich verantwortungsbewusste Auslegung der Verordnung.

Der Thüringer Fußballverband unterstützt diese Forderung, da sonst das Ziel einer längerfristigen Planungssicherheit im Hinblick auf einen regulären Spielbetrieb, insbesondere im Amateur- und Nachwuchsfußball ab September, nicht erreicht werden kann.

Die Empfehlung vom Landessportbund, zugunsten einer eindeutigen Formulierung in der Corona-Verordnung des TMBJS, dass es nur einer einmaligen Genehmigung des Konzeptes bei gleichgelagerten Veranstaltungen eines Sportvereins bedarf, setzte sich nicht durch. Deshalb nun die erneute Forderung an die Verantwortlichen im Ministerium und den Gesundheitsämtern.

KICK-OFF FÜR DAS PROJEKT „DSV - ROAD TO TOKYO“

  • Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 05. August 2020 10:57

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In wenigen Tagen wären die ersten Athlet*innen des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) in Tokio an den Start gegangen, doch die Coronavirus-Pandemie hat dieses Sport-Jahr für die Nationalmannschaften so ganz anders werden lassen als geplant. Noch ist unklar, ob und wie genau die Olympischen Spiele im nächsten Jahr stattfinden können, doch eins steht fest: Unermüdlich und motiviert verfolgen die Athlet*innen und Trainer*innen ihre internationalen Ziele – und der DSV möchte sie auf diesem Weg motivieren und kommunikativ begleiten. Und zwar mit dem Projekt „DSV - Road to Tokyo“, welches von der DSV-Agentur Rough Water& entwickelt und umgesetzt wurde.

Ziel ist es dabei, Wassersportfans aus ganz Deutschland für Olympia und die DSV-Nationalmannschaft zu begeistern. Dabei sollen die Gesichter des DSV und ihre Geschichten in den Mittelpunkt der Kommunikation gestellt werden. Das Herz des Projektes bildet eine neue Plattform (www.dsv-roadtotokyo.de), über die der DSV in den nächsten Monaten informieren, unterhalten und Emotionen wecken will. Von Anna Elendt bis Florian Wellbrock, ob Leonie Beck, Marlene Bojer, Patrick Hausding oder Julian Real, auf www.dsv-roadtotokyo.de verpasst man keinen Start, kein Tor oder Sprung auf dem Weg nach Tokio.

In modernem Design und für die mobile Nutzung optimiert präsentiert der DSV hier ab sofort sämtliche News aus all seinen olympischen Sportarten mit Bezug zu Tokio 2021, garniert mit exklusiven Interviews und Hintergrundgeschichten mit besonderem Zugang zu den Protagonisten aus der DSV-Nationalmannschaft. Neben den Ergebnissen, Normzeiten und Wettkampfplänen finden sich hier dann auch ausführliche Profile aller Athlet*innen, damit diese auch ganz persönlich durch gesteigerte Sichtbarkeit von dem Projekt profitieren.

Über die Plattform sowie zusätzlichen Aktionen über Social Media werden Schwimmsportfans, Aktive und auch die Medien auf die Spiele in Japans Hauptstadt eingestimmt, das Land der Sonne und seine besondere Kultur dabei schon einmal vorgestellt. „Wir wollen unsere Athlet*innen auch nach außen hin noch mehr in den Mittelpunkt stellen und dabei Emotionen für den Schwimmsport im ganzen Land wecken. So können wir sicher auch den Spirit im und rund um das Olympia-Team stärken“, sagt DSV-Vizepräsident Uwe Brinkmann.

Homepage des DSV vom 21.07.2020

 

Beitrag des MDR

  • Zuletzt aktualisiert: Freitag, 17. Juli 2020 07:17

Am Mittwoch wies in einem Beitrag der MDR gemeinsam mit der DLRG auf die Gefahren beim Baden im Freiwasser hin.

Mit dabei war auch unser Fachwart Schwimmen Stefan Engelhardt.

Hier könnt ihr euch den Beitrag anschauen.

Ergebnisse der DSV-Umfrage

  • Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 05. August 2020 10:52

Eine Umfrage des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) unter seinen Mitgliedern hat ergeben, dass aktuell nur knapp die Hälfte der Befragten aus ganz Deutschland Zugang zu ihrer gewohnten Schwimmhalle haben, besonders der Zugang zu Schwimmlernkursen bleibt der Hälfte der Teilnehmer*innen bzw. ihren Familienmitgliedern verwehrt - das kann für die Zukunft schwerwiegende Auswirkungen haben. Doch auch die Wassersportler *innen, die noch keinen Zugang haben, sind kreativ und vor allem treu. Sie halten sich auch mit anderen Sportarten fit, weichen in Freibäder oder Seen aus und bleiben ihren Vereinen und ihrem Sport auch in der Krise als Mitglied erhalten.

Mehr als 2.500 Vereinsmitglieder haben sich an der Umfrage des DSV beteiligt und geben so einen Überblick über die aktuelle Situation im deutschen Wassersport, insbesondere im Hinblick auf die Möglichkeiten der Nutzung von Schwimmbädern.

Hygienemaßnahmen und Aufklärung in Schwimmbädern als gut erachtet

Der Großteil der Befragten (76%) gibt an, dass sie sich mindestens gut oder sogar sehr gut über die Hygienemaßnahmen in den Schwimmbädern aufgeklärt fühlen. Fast ebenso zustimmend (71%) fällt die Bewertung der Umsetzung der Hygienemaßnahmen aus. Der DSV hat bereits im Mai ein umfassendes Konzept herausgegeben, welches als Leitfaden einen Grundbaustein für die Hygienemaßnahmen legte. Aktuell wird das Konzept überabreitet, um auch die bundesweiten Lockerungen einzubeziehen.

Kritisch: Ein Jahrgang ohne Schwimmlernkurse

Als problematisch wird aktuell vor allem der Zugang zu Schwimmlernkursen eingeschätzt. So hat die Umfrage ergeben, dass 48% der Befragten, die selbst einen Schwimmlernkurs besuchen oder deren Familienmitglied einen Kurs besucht, aktuell vor verschlossenen Türen stehen, denn die Kurse fallen aus. „Wir sehen besonders im Bereich des Schwimmenlernens große Gefahren. Kinder, welche in diesem Jahr keinen Kurs besuchen können, werden es vermutlich im nächsten Jahr versuchen, was dazu führen wird, dass es nicht genügend Kurse und vor allem nicht genügend Wasserfläche gibt, um den Ansturm zu bewältigen. Es gibt schlichtweg nicht genug Kapazitäten, damit alle Kinder unterrichtet werden können. Bund und Länder müssen sowohl jetzt als auch in der Zukunft die finanziellen Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass Deutschland nicht zum Nichtschwimmerland wird.“, appelliert DSV-Vizepräsident Wolfgang Hein.

Mehrheit möchte Wettkämpfe in diesem Jahr

Die allgemeine Trainingssituation wird von den Befragten im Durchschnitt mit 3,3 von 5 möglichen Sternen (5 = sehr gut, 1 = sehr schlecht) bewertet. Etwas mehr als die Hälfte der Trainingsgruppen (51%) wurde zwar verkleinert, dafür haben 64% der Befragten angegeben, dass sie Trainingsbereiche abgetrennt von der Öffentlichkeit erhalten. Mit 62% kann sich die Mehrheit der Befragten vorstellen, in diesem Jahr noch an einem Wettkampf teilzunehmen, lediglich ein Fünftel kann es sich nicht vorstellen. „Mit der Terminierung der Deutschen Meisterschaften Schwimmen, der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften Schwimmen im Oktober bzw. Dezember des Jahres sowie unseren Bundesstützpunktwettkämpfen, schaffen wir Möglichkeiten für unsere Bundeskaderathlet*innen sich auf hohem nationalem Niveau zu messen. Wir freuen uns, dass die DSV-Umfrage zudem bestätigt, dass von Seiten der Sportler*innen und Trainer*innen die Teilnahme an den Meisterschaften gewünscht wird und arbeiten kontinuierlich an neuen Konzepten.“, kommentiert Leistungssportdirektor Thomas Kurschilgen.

Schwimmsportler*innen trotz Krise solidarisch

Trotz aller Herausforderungen durch die Coronavirus-Pandemie erklären 92% der Befragten, dass sie bisher noch nicht in Betracht gezogen haben, aus ihrem Verein auszutreten oder mit dem Wassersport aufzuhören. Ein positives Signal für den Schwimmsport und seine Vereine, für die die Mitgliedsbeiträge überlebenswichtig sind. Auch wenn nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten (53%) aktuell Zugang zu Schwimmhallen hat, so wissen sich die Wassersportler*innen zu helfen. 65% der Befragten weichen in Freibäder aus, 30% betreiben ihren Sport in Seen. „An Kreativität hat es unseren Sportlerinnen und Sportlern noch nie gemangelt. Es macht uns stolz zu sehen, wie solidarisch die Wassersportler*innen mit ihren Vereinen und ihrem Sport sind. Trotzdem ist es von essenzieller Bedeutung, dass der Zugang zu Schwimmhallen nun unter Wahrung der Hygienemaßnahmen flächendeckend vorangetrieben wird. Nur so können wir sicherstellen, dass hier langfristig keine irreparablen Schäden für die Entwicklung unseres Sports entstehen. Der Ausbau von Wasserfläche, die Erhaltung von Schwimmbädern und der Zugang für Vereine – all das muss weiter sukzessiv vorangetrieben werden.“, sagt Vizepräsident Wolfgang Hein.

Quelle: Homepage des DSV vom 27.07.2020

Die neue Wasserwelle ist da

  • Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 16. Juli 2020 10:27

Kurz vor Ferienbeginn ist die neue Wasserwelle fertig gestellt und hier abrufbar.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen und einen schönen Sommer! 


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