Informationen des LSB

  • Zuletzt aktualisiert: Sonntag, 29. März 2020 09:57

Der LSB stellt auf der folgenden Seite alle wichtigen Informationen zur Corona-Krise bereit:

https://www.thueringen-sport.de/service/coronavirus/

Achtung - Ermittlung und Abfrage zu Schäden aufgrund der Einstellung des Sportbetriebes in Planung!

Ganz akut gibt es für den LSB den Bedarf, über mögliche Schäden im Zusammenhang mit der Einstellung des Sportbetriebs aufgrund der Corona-Pandemie einen Überblick zu gewinnen. Der LSB prüft und erstellt deshalb ein Abfrageportal für Sportvereine über die Website www.UnserSportverein.net zu installieren. Infos folgen!

 

Der Thüringer Schwimmverband steht auch in diesen schwierigen Zeiten seinen Vereinen als Partner zur Seite.

Bei Fragen und Problemen stehen wir per E-Mail zur Verfügung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sportverbände appellieren an Politik: Mit Schutzschirm Fortbestand gemeinnütziger Sportvereine sichern

  • Zuletzt aktualisiert: Sonntag, 29. März 2020 09:51

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die 16 Landessportbünde (LSB) rufen ihre Mitgliedsorganisationen mit über 27 Millionen Mitgliedschaften beim Vorgehen gegen die Corona-Pandemie zu konsequenter und umfassender Solidarität auf: „So sehr wir unseren Sport lieben und so schwer es uns fällt, auf gemeinschaftlichen Sport zu verzichten, aber in dieser Krise zählt allein verantwortliches und solidarisches Handeln” erklärte DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

„Gerade im organisierten Sport wollen und müssen wir unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden und konsequent physische soziale Kontakte vermeiden. Das erfordert leider auch das Einstellen des Spiel-, Trainings- und Wettkampfbetriebs in all unseren Vereinen und Verbänden”. Entscheidend ist, dass es uns allen nur gemeinsam gelingen kann, die Ausbreitung des Corona-Virus einzuschränken und die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen.

Fortbestand Sportvereine und gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern

Der DOSB und die 16 LSB appellieren an die politisch Verantwortlichen in Bund und Ländern, die Sportvereine und Sportverbände in der Corona-Krise schnell mit einem Schutzschirm in ihrem Fort-bestand zu sichern. Die gemeinwohlorientierten Sportorganisationen sind eine starke Säule Deutschlands und stehen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Miteinander ein. Diese Säule darf gerade in diesen Zeiten nicht ins Wanken geraten, ohne staatliche Unterstützung wird dies jedoch nicht überall gelingen. Die Folgen für das Zusammenleben, für psychische und physische Gesundheit, Inklusion, Integration und Lebensqualität wären unabsehbar.

Die 90.000 Sportvereine sind das Fundament des gesamten Sportsystems in Deutschland. Ihre Ver-bände übernehmen wichtige Aufgaben durch Beratung und Förderung von Vereinen, Programm- und Projektentwicklung sowie bei der Organisation des Sportbetriebs. Die Vereine wollen nach der Pandemie ihre Angebote und gesellschaftlichen Wirkungen schnell wieder ihren Mitgliedern anbieten. Dazu müssen wir sie nun schützen, denn im Gegensatz zu Unternehmen dürfen Vereine nur gering-fügig Rücklagen bilden, welche für eine solche Herausforderung nicht ausgelegt sind.

Solidarität in der Sportfamilie mit Unterstützung durch Regierungen und Verwaltungen

Besonders stark durch die Krise betroffen sind auch die Übungsleiter/innen, Trainer/innen und Athlet/innen, denen die Vereine eng verbunden sind. Ohne sie lässt sich der Sportbetrieb in Deutschland nicht mehr weiterführen. Durch die Unterbrechung von Training und Wettkämpfen sind viele Vereine und Verbände in eine schwierige ökonomische und organisatorische Schieflage geraten. Von jetzt auf gleich sind Einnahmen durch Eintrittsgelder, Verpachtung, Sponsoring, Verkauf von Speisen und Getränken u.a. nahezu ersatzlos weggebrochen. Gleichzeitig laufen Personal- und Betriebskosten weiter und im Veranstaltungsbetrieb bleiben hohe Forderungen bestehen. Den finanziellen Einbruch im organisierten Sport können weder regionale noch nationale Sportverbände ausgleichen, da sie beispielsweise durch die Unterbrechung ihrer Bildungsarbeit und die Ab-sage unzähliger Veranstaltungen selbst enorme Einnahmeausfälle zu verzeichnen haben. Der DOSB und die 16 LSB appellieren daher zum einen an die eigenen Mitglieder, ihrem Verein den Rücken zu stärken, Mitglied zu bleiben und so die Solidarität der Sportgemeinschaft zu zeigen. Zum anderen appellieren DOSB und LSB an Regierungen und Verwaltungen in Bund und Ländern, Maßnahmen zu einem Schutzschirm für den Sport zusammenzufügen. Das betrifft die Weiterführung von Zuwendungsprogrammen, die Unterstützung beim Betrieb der Sportinfrastruktur und auch einen solidarischen Förderfonds in bedarfsgerechter Höhe für Sportvereine in Not.

Ehrenamt stützen

Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel ehrenamtlich Engagierte, Übungsleiter/innen, Trainer/innen und Athlet/innen bundesweit ihr Aufgabengebiet im Sportverein der aktuellen Situation unaufgefordert angepasst haben. Sie organisieren zum Beispiel Nachbarschaftshilfe, erledigen Einkäufe für Ältere und unterstützen vielfältig über ihre lokalen Netzwerke. Elvira Menzer-Haasis, Vorsitzende Konferenz der LSB, betont: „Die Sportvereine- und verbände zeigen erneut, dass das Motto „SPORT-DEUTSCHLAND- Mehr als Sport“ gerade in schweren Zeiten seine tiefe Bedeutung und Wirksamkeit zeigt!

In diesem Sinne wird der DOSB als Dachorganisation des organisierten Sports in Deutschland den in der vergangenen Woche eingeleiteten Dialog mit der Bundesregierung und dem Deutschen Bundestag fortführen.

Der LSB Thüringen schließt sich dem Appell des deutschen Sports an die Politik!

LSB-Präsident Prof. Dr. Stefan Hügel erklärt dazu:

„Das Sportland Thüringen befindet sich in einer sehr ernsten Situation. Der gemeinnützige Thüringer Sport ist eine wesentliche Säule der Gesellschaft. Die Sportvereine, in denen in Thüringen jeder Sechste Mitglied ist, bieten den Menschen Treffpunkte, sie leisten immense Beiträge zu Bildung, Gesundheit, sozialer Integration und Inklusion – oftmals im Ehrenamt. Nun benötigen diese Strukturen dringend unsere Unterstützung, um sie für unsere Gesellschaft aufrecht zu erhalten. Absolute Priorität ist es zu verhindern, dass den Vereinen und Verbänden strukturelle Schäden und ernsthaften Konsequenzen entstehen – in einer durch sie unverschuldeten Situation. Zugleich ist so gewährleistet, dass nach der Krise auch die Sportvereine einen großen Beitrag zum Gewinn von Lebensqualität beitragen können. Dafür sind wir auf die Unterstützung der Landespolitik und Landesverwaltung angewiesen - als weiterhin verlässlichen Partner.

Pressemitteilung des LSB 

25.03.2020

Thüringer Sportfamilie hält zusammen: kaum Anfragen zur Erstattung des Mitgliedsbeitrags

  • Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 25. März 2020 07:01

Der Trainings- und Wettkampfbetrieb in den 3.392 Thüringer Sportvereinen, 46 Sportfachverbänden, 24 Anschlussorganisation, 23 Kreis- und Stadtsportbünden ruht bis auf weiteres. Nichts bewegt sich mehr. Bedingt durch die Corona-Pandemie und auf aktuelle behördliche Verfügungen sind die Sportstätten geschlossen. In dieser schwierigen Zeit ist Teamgeist und Solidarität gefragt.

„Wir setzen bei den Mitgliedern unserer Sportvereine umso mehr auf ihr Verständnis, gerade jetzt ihren Sportverein zu unterstützen, obwohl sie eben nicht mehr die vielfältigen Angebote vom Fußball, Turnen bis zum Karate wahrnehmen können und auf ihre gewohnte regelmäßige Bewegung und Möglichkeit zum Fitbleiben im Team verzichten müssen.“, appelliert LSB-Hauptgeschäftsführer Thomas Zirkel an die Vernunft.

Hintergrund dieses Aufrufs sind einzelne, sehr überschaubare, Anfragen an die Vereine zur Rückerstattung der Mitgliedsbeiträge für den Zeitraum der Einstellung des Sportbetriebes. „Wenn es den Mitgliedern finanziell möglich ist, bitten wir im Namen unserer Vereine darum von Kündigungen der Mitgliedschaft bzw. der Rückerstattung Abstand zu nehmen! Die größte Personenvereinigung Thüringens sollte jetzt gemeinsam und untereinander Teamgeist zeigen.“

Denn schon jetzt ist klar, der Schaden wird immens sein. Die oftmals im Ehrenamt geführten Vereine haben schwierige Zeiten zu überstehen. Sportvereine und -verbände handeln in diesen Tagen sehr verantwortungsvoll ihren Mitgliedern gegenüber und stellen schweren Herzens ihre gesamten Angebote ein, sagen Trainingslager oder Sportfeste ab. „Die gemeinnützigen Sportvereine brauchen in dieser Zeit, vielleicht mehr denn je, den Rückhalt aus ihrer Mitgliedschaft.“, ist sich Zirkel dennoch sicher, dass sie diesen in Thüringen bekommen.

Absolute Priorität ist es nun zu verhindern, dass den Vereinen und Verbänden strukturelle Schäden und ernsthaften Konsequenzen entstehen. Ein mögliches Mittel und vor allem positives Signal des Zusammenhalts ist die weitere Zahlung des Mitgliedsbeitrages. Zusätzlich setzt sich der LSB gegenüber dem Sportministerium und der Landespolitik für eine Unterstützung ein.

Der durchschnittliche monatliche Mitgliedsbeitrag in einem Thüringer Sportverein liegt aktuell bei Kindern bei sehr moderaten 2,50 Euro und bei Erwachsenen bei 6,70 Euro. Zudem handelt es sich um einen langfristigen Mitgliedsbeitrag und nicht um eine Gebühr für eine einzelne Leistung – z.B. einen bestimmten Sportkurs für einen bestimmten Zeitraum.

Update abgesagte Veranstaltungen - Stand: 24.03.2020

  • Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 24. März 2020 09:22

bis 31.05. Spielbetrieb Wasserball der Landesgruppe Ost und Spielbetrieb Wasserball alle Altersklassen in Thüringen

27.-29.03. 36. Int. Deutschen Meisterschaften der Masters „Lange Strecken 2020“ in Solingen

04./05.04. 30. Offene Geraer Stadtmeisterschaften

18./19.04. Roland-Matthes-Pokal in Erfurt

25.04.       Kalle-Albrecht-Pokal Wasserball in Gotha

25.04.       Saalfelder Kinderwettkampf 

25.04.       AB Kampfrichter Schwimmen 

25.04.       Ball des Thüringer Sports

09./10.05. Kinderwochenende der TSJ (Alternativtermin wird gesucht)

08.-10.05. 70. Süddeutsche Meisterschaften Riesa

09./10.05. 28. Süddeutsche Jahrgangsmeisterschaften Dresden

16.05.       Schwimmertreffen Erfurt

16.05.       FB Trainer C/B Schwimmen in Meiningen

30.-03.05. Deutsche Meisterschaften Berlin

26.-30.05. Deutsche Jahrgangsmeisterschaften Berlin 

19.-21.06. 52. DM der Masters Kurze Strecken

 

Wegen Coronavirus: DSV ergreift weitere Maßnahmen - Alle DSV-Veranstaltungen bis Ende Mai ausgesetzt

  • Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 25. März 2020 06:51

Liebe Mitglieder, liebe Schwimmsportfreund*innen,

der aktuelle Verlauf der Coronavirus-Pandemie bringt massive Einschränkungen für das öffentliche Leben und damit natürlich auch für ganz Sportdeutschland mit sich. Zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung wurden öffentliche Einrichtungen wie Schwimmbäder größtenteils geschlossen und Vereine haben ihren Trainingsbetrieb weitestgehend eingestellt. Wir müssen daher weiterhin geeignete Schritte unternehmen und sicherstellen, dass jede Entscheidung, die wir treffen, auf die Gesundheit und Sicherheit unserer Athleten*innen, Mitglieder, Mitarbeiter*innen und Ehrenamtler*innen ausgerichtet ist. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, weitere übergeordnete Maßnahmen zu ergreifen und unter anderem bis zum 31. Mai 2020 alle DSV-Veranstaltungen auszusetzen.

Die Organisation von DSV-Veranstaltungen (Meisterschaften, Wettbewerbe) ist mit erheblichen Zeitaufwänden, Verbindlichkeiten und Investitionen verbunden, die zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzbaren Auswirkungen durch die Coronavirus-Krise ausgesetzt sind. Um allen Beteiligten möglichst große Planungssicherheit zu geben und wirtschaftliche und gesundheitliche Risiken auf ein Minimum zu reduzieren, haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen.

Von dieser Maßnahme sind unter anderem folgende Events betroffen:

• Youth Diving Meeting (24. - 26. April)
• Int. Deutsche Meisterschaften Schwimmen (30. April - 03. Mai)
• Deutsche Altersklassenmeisterschaften Synchronschwimmen (08. - 10. Mai)
• Deutsche Jugendmeisterschaften im Wasserspringen (13. - 17. Mai)
• Deutsche Jahrgangsmeisterschaften Schwimmen (26. - 30. Mai)

Zusammen mit unseren Partnern werden wir versuchen, für diese Veranstaltungen einen Alternativtermin zu finden. Zum jetzigen Zeitpunkt können aufgrund der sich schnell ändernden Entwicklungen jedoch noch keine Terminvorschläge unterbreitet werden. Sobald eine Durchführung als unbedenklich eingestuft werden kann, werden wir die Situation neu bewerten. Aktuell versuchen wir alle noch ungeklärten Fragen schnellstmöglich zu beantworten und bitten um Verständnis, dass dies Zeit erfordert, damit die richtigen Lösungsansätze gefunden werden können.

DSV gründet Taskforce

Wir haben eine Taskforce gebildet, die sich regelmäßig mit den durch das Coronavirus ausgelösten Herausforderungen auseinandersetzt. Dazu führt sie Gespräche mit externen Expert*innen, Behörden sowie den internationalen Dachverbänden, um angemessene Empfehlungen für die aktuelle Situation aussprechen zu können. Teil dieser Taskforce sind als Vertreter des DSV-Vorstandes sowie der Geschäftsführung Uwe Brinkmann und Leistungssportdirektor Thomas Kurschilgen, die verantwortlichen Bundestrainer der olympischen Sportarten, Prof. Dr. Alexander Beck als Vertreter der medizinischen Leitung sowie die Agentur Rough Water& GmbH als Berater in Kommunikationsfragen.

Als erste aktive Maßnahme haben wir eine sofortige und geordnete Rückreise aus dem Ausland für alle Bundeskader-Athlet*innen und Trainer*innen eingeleitet. Nationale und internationale Trainingslagermaßnahmen, Lehrgänge sowie Reisen zu Wettkämpfen werden ebenfalls bis auf Weiteres ausgesetzt. Ausnahmen werden aktuell individuell geprüft und bedürfen einer Genehmigung durch den Direktor Leistungssport.

Bezüglich der Qualifikation für die Olympischen Spiele sind wir in Kontakt mit der FINA und dem DOSB. Alternative Ansätze wie die notwendige Anpassung der nationalen Nominierungskriterien (Normanforderungen, Nominierungszeiträume, etc.) werden aktuell geprüft und kurzfristig bekannt gegeben.

„Die aktuelle Situation ist für ganz Sportdeutschland eine bisher beispiellose Herausforderung. Der DSV möchte mit diesen Entscheidungen nicht nur die Gesundheit seiner Mitglieder und aller Beteiligten schützen, sondern ihnen auch ein vertrauenswürdiger Partner sein, Verantwortung übernehmen und seinen gesellschaftlichen Beitrag zur erfolgreichen Bewältigung der Coronavirus-Krise leisten. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit gegenseitiger Rücksichtnahme und gegenseitigem Verständnis diese Bewährungsprobe bestehen werden.“, erklärt Leistungssportdirektor Thomas Kurschilgen.

Über weitere Entwicklungen und neue Erkenntnisse werden wir Sie umgehend informieren.
Bleiben Sie gesund!

Mit sportlichen Grüßen

Uwe Brinkmann    Thomas Kurschilgen
Vizepräsident          Leistungssportdirektor


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